



D a s B u c h
von Claire Fisher
Zeichnungen Manuel Nordus
Sammy, Strassenhund aus Griechenland findet in Fiete, Chefkoch auf einem Kreuzfahrtschiff, sein neues, liebes Herrchen. Nach einem Surfunfall verliert Fiete seinen Job und landet als Obdachloser mit Sammy in einem ausgedienten Container im Hafen.
Floris, ein modisch gestylter Pudel verliert bei einem Autounfall Frauchen und Herrchen und sucht nach seinem Zuhause. Völlig erschöpft trifft er im Hafen auf Sammy, der ihm Unterschlupf anbietet und ihn am nächsten Tag zu seinem Heim begleitet, wo er nur noch die Tochter Cathryn vorfindet. Sammy und sein Herrchen sind durch schlechtes Essen schwer krank geworden. Floris entdeckt die beiden und holt Hilfe. Nach seiner Genesung bedankt sich Fiete und Cathryn bietet spontan ihre Gastfreundschaft an. Die beiden verlieben sich und das Restaurant von Cathryns Eltern wird unter dem Namen "Sammy und Floris" neu eröffnet. Ein Platz, in dem nicht nur Gourmets, aber vor allem auch ihre vierbeinigen Freunde sehr willkommen sind.
Leseprobe:
Es war an der Zeit, seinen abendlichen Einkaufsbummel zu machen. Zweimal am Tag zog Sammy los, um Futter zu ergattern. Abends, wenn die Kühlhäuser gerade geschlossen hatten und morgens um vier, wenn das Leben im Hafen wieder erwachte und sich die vielen Schiffe wieder auf große Fahrt aufmachten.
Floris, ein modisch gestylter Pudel verliert bei einem Autounfall Frauchen und Herrchen und sucht nach seinem Zuhause. Völlig erschöpft trifft er im Hafen auf Sammy, der ihm Unterschlupf anbietet und ihn am nächsten Tag zu seinem Heim begleitet, wo er nur noch die Tochter Cathryn vorfindet. Sammy und sein Herrchen sind durch schlechtes Essen schwer krank geworden. Floris entdeckt die beiden und holt Hilfe. Nach seiner Genesung bedankt sich Fiete und Cathryn bietet spontan ihre Gastfreundschaft an. Die beiden verlieben sich und das Restaurant von Cathryns Eltern wird unter dem Namen "Sammy und Floris" neu eröffnet. Ein Platz, in dem nicht nur Gourmets, aber vor allem auch ihre vierbeinigen Freunde sehr willkommen sind.Leseprobe:
Es war an der Zeit, seinen abendlichen Einkaufsbummel zu machen. Zweimal am Tag zog Sammy los, um Futter zu ergattern. Abends, wenn die Kühlhäuser gerade geschlossen hatten und morgens um vier, wenn das Leben im Hafen wieder erwachte und sich die vielen Schiffe wieder auf große Fahrt aufmachten.
Da wurde noch schnell das Essen eingeladen und so manches frische Leckerli blieb auf dem Kai liegen. Und dann gab es ja noch die alten Bekannten - die Kollegen, Matrosen und "Smutjes" von den Schiffen, auf denen Sammy früher mit seinem Herrchen die gro.ße weite Welt befahren hatte. "War das eine schöne Zeit ..."Die alten Bekannten kannten Sammy ganz genau und ließen immer einen besonderen Gaumenschmaus für Sammy und auch für sein Herrchen zurück.
So machte Sammy seinen abendlichen Weg entlang der Hafenanlagen, wobei er grundsätzlich einen großen Bogen um die asiatischen und vor allem die chinesischen Frachter machte, deren Küche ja dafür bekannt war auch mal "Hund" auf der Speisekarte zu haben. Mit seinen flinken Pfoten packte und füllte er Plastiktüten, packte rechts und links noch ein paar frische Früchte und schleppte alles unermüdlich zu seinem Zuhause, einem ausgedienten Container, wo sein Herrchen in einem alten Parka und unter ein paar zerlöcherten Decken seinen Rausch ausschlief.
Wehmütig dachte Sammy an bessere Zeiten zurück, die er und Fiete erlebt haben: "Mein Herrchen war Chefkoch auf einem riesigen Kreuzfahrtschiff und wir schipperten das ganze Jahr von einem Traumziel zum anderen. Die ganze Crew und selbst der Kapitän mochten mich, und so hatte ich freien Auslauf auf dem ganzen Schiff. Auch die meisten Passagiere fanden mich "ach, wie süüüss, ach, wie niedlich" und so konnte ich ganzen Tag herrlich schlemmen oder an sonnigen Plätzchen auf dem Schiff faulenzen.
Während der Hafenaufenthalte nahm Fiete ihn immer mit zum Strand, wo er mit seinem Surfbrett auf den Wellen ritt, während ich am Strand und im flachen Wasser irgendwelchen Krabbeltieren nachjagte. "Ach, wie herrlich war das Hundeleben im Paradies."
Aber ihr gemeinsames Glück währte nicht lange. Ihr Schiff war vor Byron Bay an Australiens Ostküste für ein paar Tage vor Anker gegangen,damit sich die Passagieren auf Ausflugstouren die Landschaft Australiens und die Wale angucken und fotografieren konnten.
Durch die große und sehr lang gezogene offene Bucht ist Byron Bay ein ideales Surferparadies und so packte Fiete fröhlich sein Board, um auf den hohen Brandungswellen zu surfen..
Sammy schwamm die ersten paar Meter neben seinem Herrchen auf See hinaus, um dann zum Strand zurückzukehren und sich auf die Jagd nach Strandkrabben und sonstigem krabbelndem Geviech im seichten Wasser zu machen. Nachdem er sich ausgetobt hatte, wälzte er sich noch ein paar Mal im schneeweißen Sand, um sich dann genüsslich zu seinem Mittagsschläfchen hinzulegen.
Aus einer Sandkuhle heraus beobachtete er zwischendurch immer wieder sein Herrchen, der sich auf den Wellen austobte.
Aber was war das? Sammy war von seinem Herrchen schon gewohnt, dass er oftmals umkippte, aber kurze Zeit später sah er wieder das bunte Segel, das sich aus den Wellen erhob und mit seinem Herrchen in einem Affentempo weiter durchs Wasser sauste.
Jetzt aber dauerte es viel zu lange. Sammy konnte zwar das schneeweiße Surfbrett erkennen, aber kein Segel was wieder nach oben kam? Da stimmte etwas nicht und Sammy spurtete ins Wasser, um in Richtung Fiete und seinem Surfbrett zu schwimmen.
Er paddelte so schnell er konnte, auch, wenn das Salzwasser in seinen Augen brannte.
Fiete hing mit schmerzverzerrtem Gesicht halb auf dem Brett und halb im Wasser. Um seine Beine schwebte eine blutrote Wolke.
Während Fiete mit letzter Anstrengung versuchte zu paddeln, zog Sammy das Brett an dem abgerissen Tau, was am Mastfuß befestigt war und normalerweise das Segel beim Kentern festhielt, in Richtung Strand. Im seichten Wasser am Strand angekommen sah Sammy mit Schrecken was passiert war: In Fietes rechtem Bein klaffte eine riesige Wunde, aus der Blut wie aus einem Springbrunnen schoss. Ein Hai hatte ihn gepackt, aber war bei seinem Leckerbissen wohl gestört worden, was Fiete das Leben gerettet hatte. Aber selbst konnte er sich nicht mehr bewegen. Alleine würde er hier am Strand verbluten. Geistesgegenwärtig riss Sammy ein Stück aus dem blutdurchtränkten Neoprenanzug, der nur noch in Fetzen von Fietes Bein hing und spurtete zur nächsten Strandwache, die fast zwei Kilometer entfernt lag.

Während der Hafenaufenthalte nahm Fiete ihn immer mit zum Strand, wo er mit seinem Surfbrett auf den Wellen ritt, während ich am Strand und im flachen Wasser irgendwelchen Krabbeltieren nachjagte. "Ach, wie herrlich war das Hundeleben im Paradies."
Aber ihr gemeinsames Glück währte nicht lange. Ihr Schiff war vor Byron Bay an Australiens Ostküste für ein paar Tage vor Anker gegangen,damit sich die Passagieren auf Ausflugstouren die Landschaft Australiens und die Wale angucken und fotografieren konnten.
Durch die große und sehr lang gezogene offene Bucht ist Byron Bay ein ideales Surferparadies und so packte Fiete fröhlich sein Board, um auf den hohen Brandungswellen zu surfen..
Sammy schwamm die ersten paar Meter neben seinem Herrchen auf See hinaus, um dann zum Strand zurückzukehren und sich auf die Jagd nach Strandkrabben und sonstigem krabbelndem Geviech im seichten Wasser zu machen. Nachdem er sich ausgetobt hatte, wälzte er sich noch ein paar Mal im schneeweißen Sand, um sich dann genüsslich zu seinem Mittagsschläfchen hinzulegen.
Aus einer Sandkuhle heraus beobachtete er zwischendurch immer wieder sein Herrchen, der sich auf den Wellen austobte.
Aber was war das? Sammy war von seinem Herrchen schon gewohnt, dass er oftmals umkippte, aber kurze Zeit später sah er wieder das bunte Segel, das sich aus den Wellen erhob und mit seinem Herrchen in einem Affentempo weiter durchs Wasser sauste.
Jetzt aber dauerte es viel zu lange. Sammy konnte zwar das schneeweiße Surfbrett erkennen, aber kein Segel was wieder nach oben kam? Da stimmte etwas nicht und Sammy spurtete ins Wasser, um in Richtung Fiete und seinem Surfbrett zu schwimmen.
Er paddelte so schnell er konnte, auch, wenn das Salzwasser in seinen Augen brannte.
Fiete hing mit schmerzverzerrtem Gesicht halb auf dem Brett und halb im Wasser. Um seine Beine schwebte eine blutrote Wolke.
Während Fiete mit letzter Anstrengung versuchte zu paddeln, zog Sammy das Brett an dem abgerissen Tau, was am Mastfuß befestigt war und normalerweise das Segel beim Kentern festhielt, in Richtung Strand. Im seichten Wasser am Strand angekommen sah Sammy mit Schrecken was passiert war: In Fietes rechtem Bein klaffte eine riesige Wunde, aus der Blut wie aus einem Springbrunnen schoss. Ein Hai hatte ihn gepackt, aber war bei seinem Leckerbissen wohl gestört worden, was Fiete das Leben gerettet hatte. Aber selbst konnte er sich nicht mehr bewegen. Alleine würde er hier am Strand verbluten. Geistesgegenwärtig riss Sammy ein Stück aus dem blutdurchtränkten Neoprenanzug, der nur noch in Fetzen von Fietes Bein hing und spurtete zur nächsten Strandwache, die fast zwei Kilometer entfernt lag.
... die ganze Geschichte geht weiter im Buch.
Die Geschichte einer tierischen Freundschaft für Groß & Klein zu Gunsten der Tiertafel Deutschland e.V.
88 Seiten, mit 25 Illustrationen.
ISBN Nummer 978-3-89845-183-3,
Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers: EURO 9,95.












